Die zehn Modelle veranschaulichen die Entwicklung des Fötus und der Gebärmutter im Oktober. Innerhalb von zwei Wochen nach der Befruchtung spricht man von einer befruchteten Eizelle. Drei bis acht Wochen nach der Befruchtung befindet sich der Embryo. Ab der achten Woche spricht man vom Fötus. In der achten Woche ist der Embryo etwa 3 cm lang und beginnt, menschliche Züge anzunehmen. Er hat einen besonders großen Kopf und erkennbare Augen, Ohren, Nase und Mund. Die frühe Herzbildung und -pulsation lassen sich per Ultraschall nachweisen. In der zwölften Woche ist der Fötus 7 bis 9 cm lang und wiegt etwa 20 g. Es hat eine exogene Orthogonie eingesetzt, die Gliedmaßen zeigen schwache Bewegungen, und in den meisten Knochen sind Ossifikationszentren entstanden. In der 16. Woche ist der Fötus etwa 10 bis 17 cm lang und wiegt 100 bis 120 g. Seine Haut ist rot, glatt und transparent mit wenigen Flaumhaaren. Die Knochenentwicklung schreitet fort. Röntgenaufnahmen zeigen Knochenschatten, und ein äußeres Streckstäbchen ermöglicht die Geschlechtsbestimmung. Bei der Untersuchung des Bauches sind die fetalen Herztöne hörbar, und Schwangere können die Kindsbewegungen spüren. In der 20. Woche ist der Fötus 18–27 cm lang und wiegt 280–300 g. Die Haut ist dunkelrot und weniger durchscheinend. Der Körper weist Fettgewebe auf, der Kopf des Fötus macht etwa ein Drittel der Körpergröße aus. Es beginnt das Haarwachstum, und die Schluckaktivität setzt ein. In der 24. Woche ist der Fötus 28–34 cm lang und wiegt 600–700 g. Unterhautfettgewebe beginnt sich einzulagern, und die Haut wird faltig. In der 28. Woche ist der Fötus 35–38 cm lang und wiegt 100–1200 g. Der Körper ist schlank, die Haut ist rot, und an den Finger- (Zehen-)Nägeln ist noch Fettgewebe vorhanden, das nicht bis zum Finger- (Zehen-)Ende reicht. Bei Frauen enthalten die großen Schamlippen die kleinen Schamlippen und die Klitoris, bei Männern sind die Hoden in den Hodensack abgestiegen. Aufgrund des geringeren Unterhautfettgewebes weisen sie Falten im Gesicht auf, ähnlich wie ältere Männer. Nach der Geburt können sie weinen, schlucken und ihre Gliedmaßen bewegen, sind aber schwach und benötigen besondere Pflege zum Überleben. In der 32. Woche ist der Fötus 40 cm lang, wiegt 1500–1700 g, seine Haut ist dunkelrot, die Gesichtsbehaarung ist ausgefallen, und er kann bei angemessener Pflege überleben. In der 36. Woche ist der Fötus 45–46 cm lang und wiegt etwa 2500 g. Das Unterhautfettgewebe ist reduziert, die Gesichtsfalten verschwinden, und die Finger- (Zehen-)Nägel reichen bis zu den Finger- (Zehenspitzen). Nach der Geburt haben sie gute Überlebenschancen, da sie krähen und saugen können. In der 40. Woche ist der Fötus ausgewachsen, etwa 50 cm lang und wiegt etwa 3000–3300 g. Die Haut ist rosig, das Unterhautfettgewebe gut entwickelt, der größte Teil des Fötus ist bereits zurückgebildet, und die Haare sind 2–3 cm lang. Die Fingernägel sind über die Fingerspitzen hinausgewachsen. Der Fötus bewegt seine Gliedmaßen aktiv, gibt laute Laute von sich und zeigt einen starken Saugreflex. Körperlänge und Gewicht des Fötus nehmen mit jedem Schwangerschaftsmonat zu. Zur besseren Übersicht wird üblicherweise folgende Formel zur Berechnung verwendet: Bis zur 20. Schwangerschaftswoche: Länge = ± ½ der Schwangerschaftsmonate (cm); ab der 20. Schwangerschaftswoche: Länge = ± 5 der Schwangerschaftsmonate (cm).

Dieses Modell eignet sich für medizinische Hochschulen und Universitäten sowie einige medizinische Universitäten und spielt eine große Rolle in der Ausbildung von Krankenschwestern und -pflegern im Bereich Geburtshilfe und Gynäkologie.
Veröffentlichungsdatum: 19. August 2024
