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4 Trends in der Entwicklung künstlicher Intelligenz, denen Bildungsunternehmen Beachtung schenken sollten

Das vergangene Jahr war ein Meilensteinjahr für die Entwicklung der künstlichen Intelligenz; die Veröffentlichung von ChatGPT im vergangenen Herbst rückte die Technologie ins Rampenlicht.
Im Bildungsbereich hat die Reichweite und Zugänglichkeit der von OpenAI entwickelten Chatbots eine hitzige Debatte darüber ausgelöst, wie und in welchem ​​Umfang generative KI im Unterricht eingesetzt werden kann. Einige Schulbezirke, darunter auch Schulen in New York City, verbieten deren Nutzung, während andere sie befürworten.
Darüber hinaus wurden zahlreiche KI-gestützte Erkennungswerkzeuge entwickelt, um Regionen und Universitäten bei der Bekämpfung von durch Technologie verursachtem akademischem Betrug zu unterstützen.
Der kürzlich erschienene KI-Indexbericht 2023 der Stanford University wirft einen umfassenden Blick auf die Trends im Bereich der künstlichen Intelligenz, von ihrer Rolle in der akademischen Forschung bis hin zu Wirtschaft und Bildung.
Der Bericht stellte fest, dass die Zahl der KI-bezogenen Stellenanzeigen über alle diese Positionen hinweg leicht gestiegen ist, von 1,7 % aller Stellenanzeigen im Jahr 2021 auf 1,9 %. (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei und Jagd sind ausgenommen.)
Es mehren sich die Anzeichen, dass US-amerikanische Arbeitgeber zunehmend nach Mitarbeitern mit KI-Kenntnissen suchen, was sich negativ auf den Schulbereich auswirken könnte. Schulen reagieren möglicherweise sensibel auf die veränderten Anforderungen der Arbeitgeber, da sie versuchen, die Schüler auf die Berufe der Zukunft vorzubereiten.
Der Bericht nennt die Teilnahme an fortgeschrittenen Informatikkursen als Indikator für potenzielles Interesse an künstlicher Intelligenz an Grund- und weiterführenden Schulen. Bis 2022 werden 27 Bundesstaaten alle High Schools verpflichten, Informatikkurse anzubieten.
Dem Bericht zufolge stieg die Gesamtzahl der Teilnehmer an der AP-Informatikprüfung landesweit im Jahr 2021 um 1 % auf 181.040. Seit 2017 sei das Wachstum jedoch noch alarmierender: Die Zahl der abgelegten Prüfungen habe sich „verneunfacht“, heißt es in dem Bericht.
Die Studierenden, die diese Prüfungen ablegen, sind ebenfalls vielfältiger geworden: Der Anteil der Studentinnen stieg von knapp 17 % im Jahr 2007 auf fast 31 % im Jahr 2021. Auch die Zahl der nicht-weißen Studierenden, die den Test ablegen, hat zugenommen.
Der Index zeigte, dass im Jahr 2021 elf Länder KI-Lehrpläne für die Klassenstufen K-12 offiziell anerkannt und implementiert hatten. Dazu gehören Indien, China, Belgien und Südkorea. Die USA sind nicht vertreten. (Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern wird der US-Lehrplan nicht auf nationaler Ebene, sondern von den einzelnen Bundesstaaten und Schulbezirken festgelegt.) Wie sich der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank auf den K-12-Markt auswirken wird, ist eine wichtige Frage. Die Auflösung der Silicon Valley Bank hat Folgen für Startups und Risikokapitalgeber. Das Webinar „EdWeek Market Brief“ am 25. April beleuchtet die langfristigen Auswirkungen der Auflösung der Bank.
Andererseits sind Amerikaner laut dem Bericht am skeptischsten gegenüber den potenziellen Vorteilen künstlicher Intelligenz. Dem Bericht zufolge glauben nur 35 % der Amerikaner, dass die Vorteile von KI-Produkten und -Dienstleistungen die Nachteile überwiegen.
Dem Bericht zufolge wurden die wichtigsten frühen Modelle des maschinellen Lernens von Wissenschaftlern veröffentlicht. Seit 2014 hat die Industrie das Feld übernommen.
Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Industrie 32 wichtige Modelle und die Wissenschaft 3 Modelle.
„Die Entwicklung moderner Systeme künstlicher Intelligenz erfordert zunehmend enorme Datenmengen und Ressourcen, über die die Akteure der Branche selbst verfügen“, so das Fazit des Index.


Veröffentlichungsdatum: 23. Oktober 2023