Produkteigenschaften
1. Die Taille ist beweglich. Der Operateur muss den Kopf des Simulationspatienten mit einer Hand fixieren und mit der anderen die Beinpfannen beider Unterschenkel fest umfassen, um die Wirbelsäule zu kyphotisch zu machen und den Wirbelraum so weit wie möglich zu erweitern und die Punktion durchzuführen. 2. Die Gewebestruktur der Lendenwirbelsäule ist präzise dargestellt und die Oberflächenmerkmale sind deutlich erkennbar: Die 1. bis 5. Lendenwirbel (Wirbelkörper, Wirbelbogen, Dornfortsatz), das Kreuzbein, der Hiatus sacralis, der Angulus sacralis, das Ligamentum spinale superius, das Ligamentum interspinale, das Ligamentum flavum, die Dura mater und das Omentum sind vollständig dargestellt. Ebenso sind Subomentum, Epiduralraum und der von den genannten Geweben gebildete Sakralkanal sichtbar: Spina iliaca posterior superior, Crista iliaca, Processus thoracicus und Processus lumbalis sind deutlich tastbar. 3. Folgende Eingriffe sind durchführbar: Lumbalanästhesie, Lumbalpunktion, Epiduralanästhesie, Kaudalblockade, Sakralblockade, lumbale Sympathikusblockade. 4. Simulation einer Lumbalpunktion: Beim Erreichen des simulierten Ligamentum flavum durch die Punktionsnadel steigt der Widerstand, und es entsteht ein Gefühl der Enge. Das Durchdringen des Ligamentum flavum wird als ein Gefühl der Enttäuschung wahrgenommen. Dies bedeutet, dass im Epiduralraum ein Unterdruck herrscht (in diesem Moment erfolgt die Injektion des Anästhetikums als Epiduralanästhesie). Wird die Nadel weiter vorgeschoben, durchdringt sie Dura und Omentum, was zu einem erneuten Gefühl des Scheiterns führt. Dies bedeutet, dass das Anästhetikum in den Subomentalraum gelangt und ein simulierter Ausfluss von Hirnflüssigkeit stattfindet. Der gesamte Vorgang simuliert die reale Situation einer klinischen Lumbalpunktion.