Dieses Modell wurde nach dem Vorbild der menschlichen Anatomie entwickelt und gefertigt – von der Gesamtform bis hin zu allen Hauptkomponenten. Brustkorb und Schädelknochen bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, während Gesicht, Nase, Mund, Zunge, Kehldeckel, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Speiseröhre, Lunge, Magen und der obere Brustkorb aus weichem, elastischem Kunststoff gefertigt sind. Ein beweglicher Unterkiefer ermöglicht das Öffnen und Schließen des Mundes. Die Beweglichkeit der Halswirbelgelenke erlaubt eine Neigung des Kopfes um bis zu 80 Grad nach hinten und bis zu 15 Grad nach vorn. Lichtsignale zeigen die Einführstelle für den Tubus an. Der Anwender kann Intubationsübungen gemäß den üblichen Intubationsschritten durchführen.

Methode der oralen Trachealintubation:
1. Präoperative Vorbereitung zur Intubation: A: Laryngoskop prüfen. Sicherstellen, dass Spatel und Griff korrekt verbunden sind und die Frontleuchte eingeschaltet ist. B: Cuff des Katheters prüfen. Den Cuff am vorderen Ende des Katheters mit einer Spritze aufblasen, auf Dichtheit prüfen und anschließend die Luft ablassen. C: Ein weiches Tuch in Gleitöl tauchen und die Katheterspitze sowie die Oberfläche des Cuffs damit einreiben. Einen Pinsel in Gleitöl tauchen und die Innenseite der Trachea damit einreiben, um die Katheterbewegung zu erleichtern.
2. Legen Sie die Puppe in Rückenlage, wobei der Kopf nach hinten geneigt und der Hals angehoben ist, sodass Mund, Rachen und Luftröhre im Wesentlichen auf einer einzigen Achse ausgerichtet sind.
3. Der Untersucher steht neben dem Kopf der Übungspuppe und hält das Laryngoskop mit der linken Hand. Das beleuchtete Laryngoskop wird im rechten Winkel zum Rachen geneigt. Der Spatel wird entlang des Zungenrückens bis zum Zungengrund eingeführt und dann leicht angehoben. Der Rand der Epiglottis ist nun sichtbar. Das vordere Ende des Laryngoskops wird am Übergang zwischen Epiglottis und Zungengrund platziert. Anschließend wird das Laryngoskop erneut angehoben, um die Glottis zu beurteilen.
4. Nachdem die Stimmritze freigelegt wurde, halten Sie den Katheter mit der rechten Hand und richten Sie dessen vorderes Ende an der Stimmritze aus. Führen Sie den Katheter vorsichtig in die Luftröhre ein. Schieben Sie ihn etwa 1 cm in die Stimmritze ein, drehen Sie ihn dann weiter und schieben Sie ihn tiefer in die Luftröhre. Bei Erwachsenen beträgt die Einführtiefe 4 cm, bei Kindern etwa 2 cm. Die Gesamtlänge des Katheters beträgt bei Erwachsenen in der Regel 22–24 cm (diese kann je nach Zustand des Patienten angepasst werden).
5. Platzieren Sie eine Zahnschiene neben dem Trachealtubus und ziehen Sie dann das Laryngoskop zurück.
6. Schließen Sie das Beatmungsgerät an den Katheter an und drücken Sie den Beatmungsbeutel zusammen, um Luft in den Katheter zu blasen.
7. Wird der Katheter in die Luftröhre eingeführt, dehnen sich durch die Aufblähung beide Lungenflügel aus. Gelangt der Katheter versehentlich in die Speiseröhre, dehnt sich durch die Aufblähung der Magen aus, und ein summendes Geräusch ertönt als Warnsignal.
8. Nachdem sichergestellt ist, dass der Katheter korrekt in die Luftröhre eingeführt wurde, fixieren Sie den Katheter und die Zahnschiene sicher mit langem Klebeband.
9. Injizieren Sie mithilfe einer Injektionsnadel eine geeignete Menge Luft in die Manschette. Die aufgeblasene Manschette gewährleistet eine dichte Abdichtung zwischen Katheter und Trachealwand und verhindert so, dass beim Beatmen Luft aus dem Beatmungsgerät austritt. Außerdem wird verhindert, dass Erbrochenes und Sekrete in die Trachea zurückfließen.
10. Entleeren Sie die Manschette mit der Spritze und entfernen Sie den Manschettenhalter.
11. Wird das Laryngoskop unsachgemäß verwendet und verursacht es Druck auf die Zähne, wird ein Alarmton ausgelöst.
Veröffentlichungsdatum: 11. November 2025
